Dienstag, 16 Juli 2019 19:15

SEAWORLD: Seit 55 Jahren Einsatz für bedrohte Meerestiere – Über 35.000 Tiere gerettet

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
SEAWORLD: SEIT 55 JAHREN EINSATZ FÜR BEDROHTE MEERESTIERE – ÜBER 35.000 TIERE GERETTET SEAWORLD: SEIT 55 JAHREN EINSATZ FÜR BEDROHTE MEERESTIERE – ÜBER 35.000 TIERE GERETTET ©2019 SeaWorld Parks & Entertainment
 
Sea World Tierrettung 55Jahre
 
 

Seit Eröffnung des ersten SeaWorld Parks im kalifornischen San Diego im Jahr 1964 setzen sich die Experten der heute drei Meeresparks für kranke, verletzte, verwaiste und verlassene Tiere ein. Jetzt im 55. Jahr des Engagements in vielen Teilen der USA haben sie die Zahl von 35.000 Rettungen überschritten. Eine traurige Tatsache ist, dass die Arbeit der Teams nicht weniger wird, denn die Bedrohung der Lebewesen nimmt zu. Nicht zuletzt belastet Plastikmüll die Ozeane und ihre Bewohner. Ein neuer SeaWorld Rescue Kanal auf Instagram (https://www.instagram.com/seaworldrescue) begleitet die Rettungskräfte bei ihren Einsätzen vor Ort und in den Parks sowie beim Auswildern genesener Tiere. 

Die SeaWorld-Rettungsteams sind 24 Stunden an allen 365 Tagen des Jahres in Bereitschaft. Bei ihren Einsätzen und der anschließenden Versorgung der Tiere arbeiten sie mit verschiedenen U.S. Regierungsstellen zusammen. Oberstes Ziel ist es, die Patienten nach ihrer Genesung in ihren natürlichen Lebensraum zurückzubringen. Sind die Verletzungen sehr schwer, können die Behörden oder eine andere öffentliche Organisation befinden, dass ein Tier allein nicht mehr überlebensfähig ist. Dann steht SeaWorld als eine von mehreren Einrichtungen bereit, auf Dauer eine Heimat mit Betreuung durch Tierärzte und –pfleger zu geben.

Neben den Rettungsaktivtäten arbeiten erfahrene Zoologen- und Forscherteams von SeaWorld intensiv daran, einige der geschätzt eine Million bedrohten Spezies vor dem Aussterben zu bewahren. Sie entwickeln beispielsweise im Species Preservation Laboratory des Unternehmens in Kalifornien Maßnahmen, gefährdete Arten neu anzusiedeln. Auch erproben sie Medikamente, die zur Rettung bedrohter Robbenarten wie des Guadalupe-Seebärs zum Einsatz kommen. Ihre Daten, die bei der Betreuung der verschiedenen Tierarten in den Parks gewonnen werden, helfen Wissenschaftlern, die gesundheitlichen Herausforderungen der wildlebenden Artgenossen zu verstehen.  So unterstützen die Erkenntnisse aus der Erforschung des Verhaltens von Killerwalen die Rettung gefährdeter Gruppen im Pazifischen Nordwesten der USA.

Jay Herrington, Field Supervisor für den U.S. Fish und Wildlife Service des North Florida Ecological Services Office, erklärt: „Die Rettungsteams und Tierärzte gehen für die verletzten Tiere oft an ihre Grenzen. Ihr besonderes Augenmerk gilt unseren Florida Seekühen. Das Engagement von SeaWorld für diese Spezies geht weit über unseren Bundesstaat hinaus. In Zusammenarbeit mit weiteren Partnern leiten SeaWorld-Mitarbeiter Rettungseinsätze von Massachusetts bis Texas.“

 

manatee rescue seaworld orlando

 

auswilderung meeresschildkroete seaworld orlando

 

„Es gibt viele kranke, notleidende und gestrandete Tiere, die unsere Hilfe brauchen. Als Organisation möchten wir an den Punkt kommen, dass nicht immer mehr, sondern vielmehr weniger Missionen durchgeführt werden müssen“, erläutert Jon Peterson, Senior Leader of Zoological Operations in SeaWorld Orlando. Er selbst hat bereits tausenden verletzter Tiere geholfen. „Wir sind bei weitem nicht am Ziel. Jedoch hat sich das Bewusstsein stark verbessert, welche Auswirkungen das Handeln der Menschen auf den Zustand der Meere und die darin lebenden Tiere hat. Dies macht uns Hoffnung. Unser Engagement in Sachen Naturschutz geht weiter als die Rettung eines einzelnen Tieres am Strand. Wir möchten die Tierart, das Ökosystem, in dem sie lebt und ihre Nahrungsquellen bewahren.“

Neben der Verschmutzung der Meere zählen die Veränderungen der Temperatur an der Meeresoberfläche sowie die Ausdehnung von Städten und Kommunen, und der daraus resultierende Verlust von Lebensraum für Tiere zu den Hauptbedrohungen. Nach den durch SeaWorld Rescue erfassten Daten geriet die Hälfte der Florida Seekühe, die seit 2015 an der Küste des Sonnenstaates gerettet wurden, in Folge menschlicher Aktivitäten in Gefahr. Kältestress und Algenblüte durch veränderte Wassertemperaturen beispielsweise verursachen bei den Manatees, wie Florida Seekühe auch genannt werden, Lähmungen. Weitere Gefahrenquellen sind Boote und schwimmender Abfall, besonders ausrangierte Fischernetze.

 

Bild- & Textrechte: ©2019 SeaWorld Parks & Entertainment

 

Gelesen 7466 mal
Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten